Die 1. Stunde als Probestunde ist gratis. Um eine individuelle und fachlich qualifizierte Betreuung zu ermöglichen, bestehen diese Kurse aus kleineren Gruppen mit 5 bis max. 8 Teilnehmerinnen. Sie werden von unseren Kursleiterinnen betreut, die wir Ihnen auf unserer
separaten Seite vorstellen.
Gerade in der westlichen Welt erleben Frauen ihre Weiblichkeit in einer Art Opferrolle. Sie erdulden häufig, verharren in Passivität, weil Frauen, die ihre natürliche sexuelle Aktivität ausleben, häufig missgünstig und abschätzig beurteilt werden – auch von anderen Frauen. Sie leben im Konflikt zwischen ihrer naturgegebenen – wenn auch in vielen Fällen verkümmerten - Sexualität und Erotik und der durch die Arbeitswelt vordergründig notwendig gewordenen Anpassung an eine von männlichen Prinzipien dominierte Welt. Diese Zerrissenheit führt bei vielen Frauen zu seelischen wie körperlichen Problemen:
Rückenbeschwerden und sonstige Verspannungen sowie viele andere psychosomatische Erkrankungen sind an der Tagesordnung.
Der orientalische Tanz ist immer beides: Spannung und Entspannung, Kontrolle und Loslassen, Sport und Kunst, Solo- und Gemeinschaftstanz, ein Tanz für jung und alt, dick und dünn, Weg zur Selbstfindung und zur Selbstdarstellung – das Prinzip von Ying und Yang.
Vordergründig mit glitzernden Kostümen und erotisch-animierenden Bewegungen verbunden, eröffnet der orientalische Tanz den Zugang zum eigenen Körper, der Seele und der eigenen Weiblichkeit. Der Tanz, der seine Ursprünge u.a. in Fruchtbarkeitsriten hat, basiert auf isolierenden Bewegungstechniken, die zu einem multidimensionalen Körperbewusstsein und damit zu einer Fortentwicklung der gesamten Persönlichkeit führen können.
Der orientalische Tanz trägt bereits durch seine Tanzgrundhaltung zu einer physiologisch korrekten Haltung, zu einem – auch im Alltag – aufrechten Gang und der Stärkung des gesamten Muskelapparates bei. Durch die wechselseitige Wirkung von innerer und äußerer Haltung beeinflußt der Tanz nicht nur die Beweglichkeit und das körperliche Wohlbefinden, sondern vor allem auch die innere, die seelische Befindlichkeit der Tänzerin.
Viele Tänzerinnen erleben, wie sich durch die Freude an der Gemeinsamkeit sowie den stress- und wettbewerbsfreien Raum, in dem die Bewegungen erlernt werden, eine positive Veränderung ihres Selbst-Bewusstseins vollzieht, wie aus der Zentrierung auf den eigenen Bauch und den eigenen Fähigkeiten die gesellschaftlichen Zwänge relativiert werden und ein neues, freieres Selbstwertgefühl entsteht.
Anders als in vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft führt die Individualisierung der eigenen Weiblichkeit zu einer alle soziale Grenzen überwindenden Solidarität sowie zu einem liebevollen Umgang mit sich und mit den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft.
Das übergreifende Konzept findet sich auch in der Organisationsform des Vereins wieder, in dem die Kursteilnehmerinnen freiwillig als förderndes Mitglied beitreten können.
Der Verein bietet Kurse unterschiedlichster Niveaus an verschiedenen Tagen an, die jeweils aus Tanzunterricht und alternativer Gymnastik- bzw. Yogatraining bestehen. Sie finden ganzjährig statt und erlauben einen jederzeitigen Einstieg.
Weitere Informationen: Geschäftsstelle, Bensberger Str. 229, Tel. 02202-22823