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 Wednesday, 08. September 2010
YoGyBa - Unser Konzept PDF Drucken E-Mail

 (Yoga, Gymnastik und Bauchtanz)

Mit ihrem ganzheitlichen Konzept aus orientalischem Tanz/ Bauchtanz, Gymnastik und Yoga verbindet Elisabeth Sprie­wald (Nuray) in ihrem Studio Ideen und Bewegungsabläufe unter­schiedli­cher Kulturen und Ansätze. Muskelgruppen werden auf vielfältige Art gestärkt, Haltungsschäden entge­gengewirkt, und Bewegungsab­läufe harmonisiert.

In angenehmer Atmosphäre erlernen die Kursteilnehmerinnen eine neue Welt kennen, in der sie sich stressfrei entspannen, Gleichgesinnte treffen und unabhängig von Schönheits­vor­bildern ihren eigenen Weg zu einem besseren Wohlbefinden finden können.

Die 1. Stunde als Probestunde ist gratis. Um eine individuelle und fachlich qualifi­zierte Betreuung zu ermögli­chen, beste­hen diese Kurse aus kleineren Gruppen mit 5 bis max. 8 Teilnehme­rinnen. Sie werden von unseren Kursleiterinnen betreut, die wir Ihnen auf unserer separaten Seite vorstellen.

Gerade in der westlichen Welt erleben Frauen ihre Weiblich­keit in ei­ner Art Opferrolle. Sie erdulden häufig, verharren in Passivität, weil Frauen, die ihre natürliche sexuelle Aktivität ausleben, häufig missgünstig und abschätzig beurteilt werden – auch von anderen Frauen. Sie leben im Konflikt zwischen ihrer naturgegebe­nen – wenn auch in vielen Fällen verküm­merten - Sexualität und Erotik und der durch die Arbeitswelt vordergründig notwendig gewordenen Anpassung an eine von männlichen Prinzipien domi­nierte Welt. Diese Zerrissenheit führt bei vielen Frauen zu seelischen wie körperlichen Pro­blemen:

Rückenbeschwerden und sonstige Ver­spannungen sowie viele andere psychosomatische Erkrankungen sind an der Tagesord­nung.

Der orientalische Tanz ist immer beides: Spannung und Ent­span­nung, Kontrolle und Los­lassen, Sport und Kunst, Solo- und Ge­meinschaftstanz, ein Tanz für jung und alt, dick und dünn, Weg zur Selbstfindung und zur Selbstdarstellung – das Prinzip von Ying und Yang.

Vordergründig mit glitzernden Kostümen und erotisch-animie­renden Bewegungen verbun­den, eröffnet der orientalische Tanz den Zugang zum eigenen Körper, der Seele und der ei­genen Weiblichkeit. Der Tanz, der seine Ursprünge u.a. in Fruchtbarkeitsriten hat, basiert auf isolierenden Bewegungs­techniken, die zu einem multidimensionalen Körperbewusst­sein und damit zu einer Fortentwicklung der gesamten Per­sönlichkeit führen können.

Der orientalische Tanz trägt bereits durch seine Tanzgrund­haltung zu einer physiologisch korrekten Haltung, zu einem – auch im Alltag – aufrechten Gang und der Stärkung des ge­samten Muskelapparates bei. Durch die wechselseitige Wirkung von innerer und äußerer Haltung beeinflußt der Tanz nicht nur die Beweglichkeit und das körperliche Wohlbefinden, sondern vor allem auch die innere, die seelische Befindlichkeit der Tänzerin.

Viele Tänzerinnen erleben, wie sich durch die Freude an der Gemeinsamkeit sowie den stress- und wettbewerbsfreien Raum, in dem die Bewegungen erlernt werden, eine positive Verände­rung ihres Selbst-Bewusstseins vollzieht, wie aus der Zentrierung auf den eigenen Bauch und den eigenen Fähig­keiten die gesellschaftlichen Zwänge relativiert werden und ein neues, freieres Selbstwertgefühl ent­steht.
Anders als in vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft führt die Individualisierung der eigenen Weiblichkeit zu einer alle soziale Grenzen überwindenden Solidarität sowie zu ei­nem liebe­vollen Umgang mit sich und mit den anderen Mit­gliedern der Ge­meinschaft.

Das übergreifende Konzept findet sich auch in der Organisationsform des Ver­eins wieder, in dem die Kursteilnehmerin­nen freiwillig als förderndes Mitglied beitreten können.
Der Verein bietet Kurse unterschiedlichster Niveaus an ver­schiedenen Tagen an, die jeweils aus Tanzunterricht und alter­nativer Gymnastik- bzw. Yogatraining bestehen. Sie finden ganzjährig statt und erlauben einen jederzeitigen Einstieg.

Weitere Informationen: Geschäftsstelle, Bensberger Str. 229, Tel. 02202-22823

 
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