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Ende der 60-er Jahre war der Autor als Kfz-Entwicklungsingenieur innerhalb einer europäischen Filiale eines amerikanischen Autokonzerns mit dabei, die technischen Voraussetzungen einer sicheren Fahrgastzelle mit Front- und Heckknautschzonen im Falle eines „Frontal-Crash´s“ bei ca. 50 km/h mit Hilfe von EDV- Modellen zu analysieren und realisierbare Lösungen zu finden. Es war der Höhepunkt des alltäglichen Straßenverkehrsdramas, allein in der BRD über 25.000 Tote in einem Jahr (1970). | | Mit einer EDV- unterstützten Systemanalyse aller belastungs- und verletzungsrelevanten Daten und Konstruktionen von Profilverläufen fand der Autor heraus, dass die extrem eckige Verbindung zwischen der damals im Automobilbau üblichen steilen „A-Säule als seitlicher Fensterrahmen“ und dem Dachverlauf zu extremen Überlastungen führte, die die Fahrgastzelle im Crash-Fall wie ein Kartenhaus zusammenbrechen ließ. |
| | | | Die Lösung Eine kleine gebogene – nicht patentfähige- 10 cm lange Verstärkung von nur 2 mm Dicke in dieser „eckigen Verbindung“ führte durch die Einbeziehung der hinteren Karosserieteile zum Energieabbau, somit zu anderen, gleichmäßigeren Belastungs-verläufen, mit der Folge einer „stabilen“ Fahrgastzelle. Ergebnis: Verzicht der bisher üblichen „Try-and-Error“-Methode mit mehr als 30 sinn- und erfolglosen Prototypen-Crash-Tests. | | | Dieses wurde vom Mitentwickler des EDV-„Finite-Element“ -Modells Nigel Benson in dessen wissenschaftlicher Veröffentlichung *) bestätigt, insbesondere unter „Acknowledgements“ (Danksagungen) mit der Formulierung „in particular N. Spriewald“, hervorgehoben. Das Ergebnis für übliche PKW´s war, so ist heute festzustellen, die „Spriewald-Kurve“ zwischen Dach und A-Säule, im Firmenlogo des Autors dokumentiert. *) Benson, Nigel K.; s. Literatur Verzeichnis Nr 1 (Buch: Unfall! Was nun?“). |
Mit den nächsten „Faceliftings“ wurde die „eckige“ Verbindung immer runder, die Windschutzscheibe immer flacher und die, in der Automobilindustrie übliche Anpassung an technische Standards führte in den 90-er Jahren zu einem anderen, dem heutigen Aussehen der Seitenprofile der Fahrzeugflotten, alle versehen mit der „Spriewald-Kurve“.  Foto: ADAC
| | Im ADAC-Crash-Versuch: „Aufprallgeschwindigkeit 80 km/h“ auf Seite 23, Abschnitt 1.7, ist sogar heute noch das „Einknicken“ an dieser Ecke zwischen Dachrahmen und A-Säule zu erkennen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass hier nun bei 80 km/h Aufprallgeschwindigkeit, mehr als die doppelte Energie verarbeitet werden muss, als bei den um 1970 mit 50 km/h durchgeführten Crash-Test´s. |
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